Pränataldiagnostik

Für die meisten werdenden Eltern ist neben der Freude über das entstehende Leben die Sorge um die Gesundheit des Kindes ein zentrales Thema. Mithilfe der Praenataldiagnostik kann durch moderne Ultraschallmethoden, Blutuntersuchungen und Risikoabschätzungen den Eltern beratend zur Seite gestanden werden. Wir nehmen uns in unserer Spezialsprechstunde viel Zeit, um individuell über die Sinnhaftigkeit der Diagnostik und evtl. entstehende Konsequenzen zu beraten.

Ersttrimesterscrenning 12.-14.SSW

Frühe Feindiagnostik inklusive Nackenfaltenmessung (NT-Messung)

Durch die Messung der Nackenfalte des Babys mittels Ultraschall kann schon in der 12.-14. SSW eine Wahrscheinlichkeitsberechnung zur Abschätzung des individuellen Risikos für chromosomale Erberkrankungen erfolgen. Zusätzlich können schwere Fehlbildungen schon in dieser frühen Schwangerschaftswoche ausgeschlossen werden.

Frühchen

Klassische Feindiagnostik inklusive fetaler Echocardiographie 22.-23.SSW Organdiagnostik

Mit unserem hochauflösendem Ultraschallgerät untersuchen wir das Wachstum, die Organentwicklung, die Funktion und Anatomie des Herzens ( fetale Echokardiographie) und die Versorgung ( Dopplersonographie) ihres Kindes. Damit kann die körperliche Entwicklung des ungeborenen Kindes beurteilt werden. Bei der fetalen Echokardiographie können eine große Zahl von Herzfehlern ausgeschlossen werden. Bei der Mehrzahl der Fälle bestätigt diese Untersuchung der Schwangeren den normalen Verlauf der Kindsentwicklung.

Doppler-Sonographie

Mit der Doppler-Sonographie lässt sich die Durchblutung der kindlichen Gefäße, der Nabelschnur und der mütterlichen Gebärmuttergefäße messen. Damit können Risikofaktoren für Wachstumsstörungen des Kindes und schwangerschaftsbedingte mütterliche Erkrankungen erkannt werden.

Biochemische Risikoeinschätzung der Chromosomenerkrankungen

Mittels Hormonuntersuchung aus dem mütterlichen Blut können sich charakteristische Veränderungen der Konzentration der Parameter ( z.B. PAPP-A, freies ß-HCG, AFP) ergeben, welche in die Risikoberechnung für genetische und morphologische Erkrankungen im Ersttrimesterscreening eingehen. Dies erhöht die Erkennungsrate für Erkrankungen des Erbmaterial des Kindes.

Frühchen Gesicht